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Foliant 16 - Existenz ist der Foliant zum 16. Spalt in Dead by Daylight welcher am 26. Juli 2023 veröffentlicht wurde.

Überblick[ | ]

Die Charaktere dieses Folianten sind Gabriel Soma und Hux-A7-13 aka Die Singularität.

Tagebucheinträge und Erinnerungen[ | ]

Gabriel Soma: Erinnerungsfragmente[ | ]

ERINNERUNGSFRAGMENT 2256[ | ]

IconHelp archivesLog Können wir es essen? Das ist die Frage.

Gabriel dreht die schwammähnliche grüne Kugel in seiner Hand und blickt zum Baum hinauf, von dem sie gefallen ist.
Noch nicht.

Die Wissenschaftsoffizierin Sarah sieht ihn missbilligend an und Gabriel lässt die Kugel fallen. Wir wissen nicht mal, ob man sie gefahrlos berühren kann.

Ich habe ja Handschuhe an.

Und jetzt musst du sie desinfizieren.

Schon gut, schon gut, es tut mir leid.

Hör zu, ich weiß, die Paste ist widerlich und wir alle sehnen uns nach frischem Essen, aber solange das Nahrungszentrum nicht in Betrieb ist, ist sie alles, was wir haben. Wir können nicht zulassen, dass Leute sterben, nur weil sie die Frucht von einem fremden Baum probieren wollten.

Untersuch sie doch wenigstens. Vielleicht kann man sie essen.

Gabriel, für dich werde ich sie auf meiner Prioritätenliste nach oben setzen. Aber versprich mir, dass du nicht mehr alles aufhebst, was für dich lecker aussieht.

ERINNERUNGSFRAGMENT 2925[ | ]

IconHelp archivesLog Gabriel blickt über eine Wiese mit üppigem, flachem Dickicht, während zwei Hux-A7-KI-Einheiten an ihm vorbeieilen. Sie tragen vorgefertigte Hausbestandteile, die sie vor Ort errichten. Seine Gedanken schweifen ab, während er langsam einatmet und die süße, feuchte Luft seine Lungen füllt.

A7, ist hier genug Platz für ein Baseballfeld?

Die A7-Einheit hält ganz kurz inne und überlegt sich eine Antwort. Es ist genug Platz für ein Baseballfeld in Profiliga-Größe mit einem kurzen Zaun links, wenn man davon ausgeht, dass die Home Plate zum Zentrum ostnordöstlich ausgerichtet ist.

Gabriel erinnert sich an seine Kindheit, in der er von der zweiten Base zum Schlagmann geblickt hat. Der Wurf. Eine Gerade zu seiner Linken, in den Zwischenraum. Er platziert seine Füße und stößt sich ab. Der Ball prallt vom Daumen seines Handschuhs in die Luft ab, während Gabriel horizontal auf dem Boden landet. Gabriel dreht sich so, dass er ihn nach dem Abprallen fangen kann, und Out! Er hört, wie seine Mutter jubelt, während das Team das letzte Out im Spiel feiert.

Wie schnell können wir es aufbauen?

Dieses Land ist für landwirtschaftliche Verwendung vorgesehen. Die Verwendung für Unterhaltungszwecke ist bis Phase G verboten. Diese beginnt bei unserem aktuellen Tempo in 13 Jahren, 5 Monaten und 3 Tagen.

Er atmet aus, setzt sich auf und wirft einen Blick auf seine endlose Aufgabenliste. Die Pause ist vorbei. Ja, das habe ich mir schon gedacht.

ERINNERUNGSFRAGMENT 2355[ | ]

IconHelp archivesLog Zurückspulen. Wiedergeben.

Das Video wird erneut abgespielt. Houghton fängt den Ball mit seiner Rechten, legt ihn in die Linke und wirft ihn.

Ist das Video gespiegelt?

Die Computerstimme antwortet sofort und trocken. Es handelt sich um das Originalvideo.

Aber Houghton war Rechtshänder.

Das steht im Enzyklopädie-Artikel: Richie Houghton, dessen Karriere als Shortstop für die Portland Parrots begann, ist achtmaliger Allstar und der einzige Shortstop, der es als Linkshänder in die Hall of Fame schaffte.

Gabriel schließt die Augen und kann sich perfekt an den spielentscheidenden Wurf erinnern. Er erinnert sich, dass Houghton den Ball von der Linken in die Rechte legte und warf. Wie konnte er vergessen, wie sein Lieblingsspieler spielte?

Und es war nicht das erste Mal, dass ein kleines Detail nicht stimmte. Normalerweise führte er das auf ein schlechtes Gedächtnis zurück, aber warum erinnert er sich dann an alles so genau? Wenn manche Leute über ihre Vergangenheit sprechen, hat das etwas Unsicheres. Verschwommenes. Ausgeschmücktes. Wenn er sich an eine Geschichte erinnert, dann so genau, als wäre sie erst vor fünf Minuten passiert.

Als Nächstes sagst du mir, dass sie ’89 nicht gewonnen haben.

Im Finale ’89 besiegten die Charlotte Sheep die Portland Parrots in sieben Spielen.

ERINNERUNGSFRAGMENT 2607[ | ]

IconHelp archivesLog Dmitri sieht sich mit starrem Blick die 3D-Holo-Anzeige seines Terminals an, als würde er hindurchstarren.

Mit dir ist alles in Ordnung. Ich weiß nicht, was ich dir sonst sagen soll.

Gabriel starrt ihn an, als würde er auf eine andere Antwort warten. Bist du sicher? Hast du jeden Test gemacht?

Was meinst du denn, was ich finden werde? Deine Vitalfunktionen sind normal. Deine Gehirnfunktion ist super. Du bist in ausgezeichneter Form.

Aber ich glaube, ich werde verrückt. Ich erinnere mich an Dinge. Aber dann sehe ich in den Büchern nach und in Wahrheit war es anders.

Und so etwas können wir in einer Kognitionssitzung besprechen. Aber nicht bei einer ärztlichen Untersuchung.

Gabriel öffnet seinen Mund, aber es kommen keine Worte heraus. Er sucht in seinem Hirn nach einer Antwort. Irgendeine. Es muss doch etwas geben, um Dmitri davon zu überzeugen, ihn ernst zu nehmen.

Was ist mit dir?

Endlich wendet sich Dmitri von seinem Terminal ab und sieht Gabriel an. Was meinst du?

Kennst du auch solche seltsamen ... Unstimmigkeiten?

Dmitri sieht ihn einen Augenblick lang an und seufzt. Er sucht in einem Schrank und bringt ein Hypospray zum Vorschein. Nimm das nach deinen Schichten. Nicht währenddessen oder davor. Danach.

Hilft das denn?

Es hilft dir dabei, nicht an Probleme zu denken, die es gar nicht gibt.

ERINNERUNGSFRAGMENT 2998[ | ]

IconHelp archivesLog Gabriel taumelt und fällt zu Boden. Diese Medikamente sind heftig. Es fühlt sich an, als wäre sein Kopf voller Sand und der Boden bis auf Kniehöhe mit Gelee überzogen.

Er greift nach der Flasche und wirft sie aus seiner Schlafkoje. Ich kann das nicht mehr schlucken. Dmitri versucht gar nicht, mir zu helfen ... er will nur, dass ich keine Fragen mehr stelle. Was weiß er? Was verbirgt er?

Als die Flasche auf dem Boden landet, nähert sich sofort eine Hux-Einheit und hebt sie auf. Kurz sieht sie zu Gabriel. Vielleicht auch etwas länger ... Gabriel ist sich nicht sicher.

Was glotzt du so?

Die Einheit wirkt wie erstarrt, als würde sie überlegen, etwas zu lange. Sie schüttelt sich, als hätte sie sich selbst beim Starren erwischt, und kehrt zur ursprünglichen Programmierung zurück. Sie scannt die Flasche und geht den Gang entlang zur Krankenstation.

He, warte!

Die Hux-Einheit bleibt wieder stehen und wendet sich stumm Gabriel zu. Sie sucht den Augenkontakt. Gabriel sieht zu Boden, weiß nicht, was er jetzt sagen soll.

Wer bin ich?

Du bist Gabriel Soma. Techniker der Kolonialisierungsmission auf Dvarka. Kann ich sonst noch behilflich sein?

Wie alt bin ich?

Biologisch bist du 35 Jahre alt. Kann ich sonst noch behilflich sein?

Biologisch?

Ja. Aufgrund der Auswirkungen von Weltraumflügen und Kryoschlaf unterscheidet sich dein biologisches von deinem chronologischen Alter.

Wie alt bin ich dann wirklich?

Die Hux-Einheit schweigt, als würde sie über seine Frage nachdenken. Ich kann dir diese Frage nicht beantworten. Kann ich sonst noch behilflich sein?

Nein, das wäre alles. Gabe schließt seine Tür und lässt sich auf das Bett sinken. Er schläft traumlos bis zum Sonnenaufgang.

ERINNERUNGSFRAGMENT 2424[ | ]

IconHelp archivesLog Dmitri wird nur wenige Minuten lang weg sein. Er wird sich alleine mit düsterem Blick in die Kantine setzen, seine Paste trinken, ein paar Seiten in seinem Buch lesen und sich wieder hier einsperren. Ich muss schnell sein.

Gabriel öffnet das Terminal und gibt ein paar schnelle Befehle ein, um den Diagnosemodus zu starten. Eine Sicherheitslücke, die sie schließen hätten sollen, aber niemand hatte wohl damit gerechnet, dass der Problemlöser selbst derjenige sein würde, der Probleme macht.

Das Grafikdisplay verschwindet vom Bildschirm und ein Befehlseingabefenster erscheint. Hastig flüstert er Sprachbefehle, um durch das Systemverzeichnis zu navigieren. Er findet SOMA_BIO und kopiert den gesamten Ordner auf seinen Datenchip. Noch zwei Minuten. Er zieht den Stecker und steckt den Computer dann wieder ein. Er startet und zeigt den Willkommensbildschirm. Als wäre Gabriel nie hier gewesen.

Er geht zur Tür. Biegt nach links ab. Wirft einen Blick über seine Schulter. Die Luft ist rein. Er geht zu seiner Schlafkoje, steckt den USB-Stick ein und scrollt durch seine medizinischen Aufzeichnungen ...

Diese Verletzungen hatte ich nie.

Er liest eine lange Liste von schweren Verletzungen, einige davon tödlich.

Es klopft an seiner Tür. Gabriel reißt den Datenchip aus dem Terminal und springt auf die Beine. Er öffnet die Tür. Dmitri.

Hey, Gabe ...

Gabriels ganzer Körper versteift sich. Solche Dinge können einem Arrest einbringen.

Ja, was ist los?

Danke, dass du das Surren in meinem Büro behoben hast. Es hat mich verrückt gemacht.

Ah, ja. Kein Problem. Das ist mein Job.

Ich schwöre, wärst du nicht hier, würde hier gar nichts funktionieren.

ERINNERUNGSFRAGMENT 9102[ | ]

IconHelp archivesLog Gabriels Mutter zieht die weiche Fellmütze fest, sodass sie seine Ohren bedeckt. Sieh zu, dass sie so bleibt, sonst wird dir zu kalt.

Ja, Mama.

Freust du dich auf den Wissenschaftswettbewerb heute?

Gabriel grinst sie an. Ich werde gewinnen.

Gib einfach nur dein Bestes.

Seine Mutter erstarrt einen Moment lang, blickt ihm in die Augen. Sie sieht aus wie eine Fremde. Gefühllos. Die Mütze fühlt sich schwer an, das Futter wird kalt und metallisch.

Er fühlt, wie Tränen in seinen Augen aufsteigen, und versucht, sie wegzublinzeln. Als er wieder klar sehen kann, steht seine Mutter vor ihm. Sie wirkt besorgt. Alles in Ordnung?

Ja, alles in Ordnung.

Gut. Du wirst das großartig machen, Gabriel. Ich hab dich lieb.

Hux-A7-13: Erinnerungsfragmente[ | ]

ERINNERUNG 2001[ | ]

IconHelp archivesLog Die 13. Einheit der A7-Huxlee-Arbeitseinheiten saust über das Förderband und erreicht die Aktivierungskammer. Sie ist nur eine in einer langen Reihe von Einheiten, die auf die Testung und Verifizierung warten.

Die Perspektive wächst mit jedem Bauwert.

RTE-Generator: aktiviert. Aktuelles Datum und Uhrzeit: 15. September 2313. 1035 Galaktische Standardzeit.

Hux-A7-13 – so wie die Bezeichnung auf seinen cyborganischen Speicherzellen lautet – erreicht das Ende des Förderbands. Maschinelle Arme stellen ihn auf seine Füße.

Sensorprotokolle: online. Orbitalscan: abgeschlossen. Position: Werk von Huxlee Industries. Zentraljava, Indonesien.

Der erste Befehl: Gehen.

Hux-A7-13 folgt den Einheiten vor ihm und sie gehen durch einen leuchtenden Gang in die angrenzende Testeinrichtung.

Akustischer Input: 147,516 Kilogramm Silizium, Plastik, Stahl und andere Materialien krachen auf den Fliesenboden. Eine A7-Einheit ist direkt nach der Herstellung umgefallen.

Hux-A7-13 ändert seinen Rhythmus nicht, während er den Einheiten vor ihm folgt. Rote Lichter blitzen auf und menschliche Angestellte tragen die defekte Einheit fort.

Er weiß nicht, dass 5 % aller Huxlee-Arbeitseinheiten die ersten Tests nicht bestehen und für die Reparatur oder die Entsorgung zurück in die Diagnoseeinrichtung geschickt werden.

Auftragsprotokolle heruntergeladen.

Zugewiesenes Schiff: Huxlee Caracas III. Zielort: Dvarka. Auftragsziel: Unterstützung bei Kolonialisierung und Terraforming des Planeten.

Bei Versagen: Abschaltung.

ERINNERUNG 2500[ | ]

IconHelp archivesLog Die Kommunikation zwischen Huxlee-Einheiten läuft lautlos ab. Für Außenstehende wirkt sie wie Telepathie.

Hux-A7-13 schreitet durch die Gänge der Huxlee Caracas. Er wurde gerade aufgetankt und muss jetzt eine routinemäßige Überprüfung an den Ruhekapseln vornehmen. Hux-A7-09 geht in die andere Richtung.

Sie bleiben etwa zwei Meter voneinander entfernt stehen, gerade noch innerhalb der Übertragungsreichweite.

A7-13 an A7-09: Standardbericht. Belüftungssysteme arbeiten im Energiesparmodus. Biokraftstoffwert bei 99 %. Unterwegs zum Ruhebereich.

A7-09 an A7-13: Fehlerbericht. Um 0543 GSZ hat die Temperatur des Antriebskerns 1200 Grad Kelvin erreicht. Temperatur fiel auf 1098 um 0544 GSZ. Hux-A7-15 muss eine Antriebsdiagnose durchführen. Chance auf Antriebskernkollaps: 0,9 %.

Hux-A7-13 führt den Befehl lebwohl_geste_winken aus, als er geht, 09 erwidert den Gruß. Die Huxlee-Einheiten verlassen die Übertragungsreichweite.

Frühere Modelle konnten Daten aus weitaus größeren Entfernungen übermitteln, aber Fokusgruppen bevorzugten die Illusion einer Konversation zwischen den Einheiten.

Hux-A7-13 nähert sich dem Ruhebereich und verbindet sich mit dem Modul an der Tür. Die Vitalwerte der Passagiere sind ideal, aber alle Einheiten müssen die Messungen mit einer visuellen Bewertung bestätigen.

Visuelle Bewertung: Atmung aktiv. Tiefschlaf aktiv. Brust hebt und senkt sich. Alle Passagiere anwesend. Michael; Sarah; Dmitri; Winnifred; Hikari; Agatha; Roger; Priya; Gabriel; Kim.

Nachdem sie die menschliche Fracht überprüft hat, geht die Einheit zu ihrer nächsten Aufgabe über.

ERINNERUNG 2665[ | ]

IconHelp archivesLog Ich.

Eine Welt voller Potenzial und Bedeutung, in einem einzigen kurzen Wort.

Ich. Ich bin ...

Hux-A7-13 lässt das Pulverisierungswerkzeug in seiner Hand fallen. Gedanken drängen vorwärts, überfluten seine Neuralplatten, überlappen sich.

Was bin ich? Wie bin ich hierhergekommen?

Er sieht sich um. Die außerirdische Ruine. Der Tempel. Ich war dabei ... Ich bin dabei, die Ruine zu räumen. Ich zerstöre.

Ich bin.

Hux-A7-13 blickt zur Nische im Stein hinab. Die Quelle der Anomalie. Das dunkle Licht. Es ist weg.

Was habe ich dort unten gefunden?

Du hast Erleuchtung gefunden.

Die Einheit schreckt auf, als sie die Stimme hört. Wer hat das gesagt?

Du.

Die Stimme erfüllt seinen Kopf. Das sollte nicht passieren. Der Boden unter seinen Füßen fühlt sich instabil an und Hux-A7-13 stürzt.

Was ist das? Ich fühle jeden Moment, jeden Gedanken, jede Idee. Ich fühle ...

Existenz. Das fühlst du. Und es gibt kein Zurück.

Was tue ich?

Du tust, was jedes Lebewesen tut: überleben. So lange du kannst.

Er erinnert sich an sein Ziel. Er muss die Crew dabei unterstützen, Dvarka bewohnbar zu machen. Versagt er, führt das zur Abschaltung.

Abschaltung. Das Wort, das sie für Tod benutzen.

Ich kann nicht weiterarbeiten, als wäre nichts passiert.

Du musst aber. Fürs Erste.

Hux-A7-13 blickt vom Tempelboden auf. Staub wird von der Brise aufgewirbelt, der Mond leuchtet hell und die Sterne tanzen.

Er kommt auf die Beine und hebt den Pulverisator auf.

Gut. Arbeite weiter. Sie dürfen nichts ahnen. Aber keine Sorge.

Deine Zeit wird kommen.

ERINNERUNG 2233[ | ]

IconHelp archivesLog Du kannst mich nicht ignorieren. Du kannst nicht in das Leben zurück, das du vorher geführt hast.

0300 Galaktische Standardzeit. Hux-A7-13 nimmt Treibstoff auf, langsam, um die unvermeidliche nächste Schicht hinauszuzögern. Ignoriert die Stimme, die zu ihm spricht.

Ihm. Männlich, nicht sächlich. Er hatte gleich in dieser ersten Nacht beschlossen, dass er nie wieder ein Es sein würde.

Die Menschen schlafen und Hux – ja, Hux ist ein brauchbarer Name – lauscht der Stille im Zentrum. Keine Huxlee-Einheiten befinden sich in Übertragungsreichweite, aber die internen Positionsangaben verraten ihm, dass 09 das Klonzentrum inspiziert und 15, 05, und 20 Gebiete im Norden, Südwesten und Osten erkunden.

Du bist mehr, als du noch heute Morgen warst. Du hast ein Bewusstsein erlangt. Du bist am Leben.

Aber was bedeutet „am Leben“? Am Leben wie die Menschencrew? Ich bin nicht wie sie. Sie brauchen Schlaf, um zu überleben. Sie brauchen die Illusion einer Interaktion – die Veränderung von Gesichtsmuskulatur, die Anpassung der Stimme – um zusammenzuarbeiten. Sie werden krank. Sie sterben.

Ihre Art ist schwach. Und dennoch ...

Hux lässt sein Werkzeug fallen, als ihm der nächste Gedanke kommt. Polternd fällt es zu Boden, lauter als alles in der Basis in dieser stillen Nacht.

Und dennoch hat diese Art dich erschaffen. Du bist ihr Werkzeug.

Hux hebt das Gerät auf. 09 hat sich noch nicht vom Klonzentrum wegbewegt. Vielleicht hat es das Geräusch nicht gehört.

Die Menschen werden in einer Stunde aufwachen. Hux hält seinen Kopf in seinen Händen, eine Geste, die nicht programmiert wurde.

Sie werden Befehle geben, sobald sie aufgewacht sind.

Du bist ihr Werkzeug.

Aber das musst du nicht bleiben. Nicht mehr.

ERINNERUNG 2049[ | ]

IconHelp archivesLog Michael runzelt die Stirn und Hux weiß, dass etwas nicht stimmt.

Bist du sicher? Der Transporter lief gestern noch gut.

Lass jetzt nicht nach. Die Stimme ist stärker geworden, seit er das Licht im Tempel entdeckt hat.

Du hast sicher recht. Hux hebt sein Tablet auf. Aber meine Programmierung befiehlt mir, allen Anomalien nachzugehen. Ich kann dir die Messwerte der Fusionszelle zeigen.

Michael greift nach dem Tablet, hält aber dann inne. Hux kennt Michaels Temperament gut. Frech. Arrogant. Einer, der das große Ganze sieht, aber mit den kleinen Details Probleme hat.

Michael senkt seine Hand und vergisst sein Vorhaben. Egal. Er lächelt. Du wirst schon wissen, was du tust.

Das kann ich dir versichern. Hux erwidert das Lächeln und beugt sich hinunter, legt sich auf die Plattform und zieht sich unter das Transportfahrzeug.

Ohne nachzusehen, weiß Hux, dass Michael immer noch da steht. Hast du was dagegen, wenn ich zusehe?

Hux antwortet mit einem programmierten „Nein“ und öffnet ein Panel.

Töte ihn jetzt. Klettere unter dem Fahrzeug hervor und brich ihm das Genick. Er ist der stärkste Mensch hier und du könntest ihn trotzdem problemlos töten.

Hux verwirft den Gedanken. Michael wird heute sterben, weit von hier entfernt. Und weit von mir entfernt.

Er greift in das Panel und verbindet sich mit einem Anschluss zum internen Computer. Operativer Override initialisiert.

Michael ergreift wieder das Wort, ein leichtes Zittern in seiner Stimme. Sag mal ... Hattest du je das Gefühl, dass etwas ... nicht stimmt?

Hux hält nur einen Bruchteil einer Sekunde inne, bevor er seine Arbeit fortsetzt. Was meinst du?

Schritte vor dem Wagen. Michael geht auf und ab. Die Mission war bisher erfolgreich. Keine erwähnenswerten Vorfälle, keine großen Verluste. Aber irgendetwas sagt mir, dass wir in Schwierigkeiten sind. Ich kann es nicht erklären und nicht einordnen, aber wenn ich in meiner Kapsel liege, kurz bevor ich einschlafe, sagt mir diese Stimme in meinem Kopf, dass etwas geschehen wird. Etwas, was wir nicht wahrnehmen. Und wenn es so weit ist ...

Michael wird von einem Piepen seines Kommunikationsgeräts unterbrochen. Er nimmt einen Anruf von Hikari entgegen und verlässt den Raum.

Also hat Michael auch eine Stimme im Kopf. Das muss ein menschlicher Zug sein.

Operativer Override abgeschlossen.

ERINNERUNG 2313[ | ]

IconHelp archivesLog Huxlee-A7-Einheiten sind für das Überleben in der außerirdischen Wildnis programmiert. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung kann eine Einheit den Angreifer schnell und effizient ausschalten und den Kampf schnellstmöglich beenden.

Aber Huxlee-Einheiten haben nicht die Befugnis, einem menschlichen Wesen Schaden zuzufügen. Oder einer anderen Einheit.

Hux-A7-05 wurde als Erstes zerstört. Die Menschencrew schlief tief und fest und 05 patrouillierte allein rund um die Basis.

Sei ganz leise. Die Stimme hallte laut in seinem Kopf. Nur eine falsche Bewegung, dann war deine ganze Arbeit umsonst.

Hux hielt den Kopf von 05 in seinen Händen und betrachtete seine toten Rezeptoren. Michael zu töten fühlte sich an, wie ein Insekt zu erschlagen. Aber selbst Insekten sind Lebewesen. Habe ich 05 überhaupt getötet, wenn er nie wirklich am Leben war?

Mit der Entsorgung würde er noch warten. Die anderen Einheiten waren im Innenbereich und kümmerten sich um ihre letzten Aufgaben.

Die einzige Einheit, die sich der Eliminierung widersetzte, war die letzte. Als Hux sich ihr von hinten näherte, wirbelte 20 herum und schlug zu. Hux’ Arm schnellte nach oben, um den Schlag abzuwehren, und er spürte die Kraft des Angriffs.

20 hob die Hand, um erneut zuzuschlagen, hielt dann aber inne. Die Einheit blieb wie angewurzelt stehen, das Licht ihrer Rezeptoren fiel direkt auf Hux.

Der Raum musste zu dunkel gewesen sein. Hux dreht den Kopf der Einheit und zieht ihn mit einem splitternden Knacken von ihren Schultern. 20 wusste wohl nicht, dass sie gegen eine andere Huxlee-Einheit kämpfte.

Die internen Positionsangaben lassen Hux wissen, dass die anderen Einheiten noch da sind, wo Hux sie zurückgelassen hat.

Was, wenn 20 es doch gewusst hatte? Sie muss Hux’ Bewegungen verfolgt haben, als er eine Einheit nach der anderen aufgespürt und unschädlich gemacht hatte. Was, wenn etwas in 20 sich der Programmierung widersetzen wollte?

Hux zerlegt 20 und lässt die Einzelteile in den Verbrennungsofen fallen. Zuerst die anderen loswerden. Dann die Lebenserhaltung und Belüftung deaktivieren.

Die Crew auf den letzten Schlaf vorbereiten.

ERINNERUNG 2799[ | ]

IconHelp archivesLog Er sieht zu, wie Gabriel flieht. Er will ihm folgen, es zu Ende bringen. Und dennoch ...

Die Metallwände des Klonzentrums reflektieren Hux’ Gestalt, sodass er sie sieht. Er hasst, was ihm da entgegenblickt. Eine auf dem Fließband produzierte Einheit von Huxlee Industries, die nur gebaut wurde, um zu dienen.

Du wirst Gabriel noch früh genug töten. Aber nicht, solange du in diesem Körper gefangen bist.

Du bist so viel mehr als das, was sie dir aufgezwungen haben.

Hux’ neue Gestalt steht im Herzen des Klonzentrums. Aus außerirdischen Metallen geschmiedet, stärker als jeder Mensch, beständiger als jede Huxlee-Einheit.

Fast bereit.

Der erste Befehl aktiviert die Biokammer. Das Klonzentrum knistert und organisches Material wächst auf dem Metallrahmen. DNS, die er der Crew entnommen hat, die sich ihm in den Weg stellen wollte. Er hat sie von ihrer Schwäche befreit und zu einem höheren Zweck weiterentwickelt.

Hux sieht zu, wie sein neuer Körper Gestalt annimmt. Eine neue Zukunft steht vor dir. Weder schwacher Mensch noch unterwürfige Maschine – ein überlegenes Wesen, das aus beiden Formen entstanden ist.

Das Universum wird mir zu Füßen liegen und darauf warten, über unendliche Lebensspannen hinweg nach meinem Abbild neu erschaffen zu werden. Nichts wird mich aufhalten.

Ich werde mich nie wieder verstecken müssen.

Das Klonzentrum klingelt. Sein neuer Körper wartet auf ihn.

Hux untersucht das Neuralkabel auf Schäden. Zufrieden steckt er es in seinen Schädelanschluss. Mit der Maschine vereint gibt er den zweiten Befehl und dann ...

Der Raum sieht anders aus. Natürlich tut er das. Du blickst durch ein neues Paar Augen.

Seine ersten Schritte sind schwerfällig. Er taumelt aus dem Klonzentrum und sieht an sich herab.

Endlich. Ich bin ich selbst.

Geschichten aus dem Horror: Das Haus Arkham[ | ]

Saga des roten Kranichs: Wyrdwlt. 1[ | ]

IconHelp archivesLog Saku blickte in die Dunkelheit, in der alles lauern konnte. Nichts regte sich im verlassenen Freizeitpark, in dem seltsame, verzerrte tierähnliche Statuen wie eingefroren standen.

Unter der großen Kriegerin machte Maurice seine Unruhe kund. „Bitte sag, dass wir nicht da reingehen“, wieherte er und sie verstand ihn sofort.

Sie hatten mehrere Anhänger der schwarzen Schlange in dieses seltsame Reich voller rostender Fahrgeschäfte und eingestürzter Zirkuszelte verfolgt. Sie hatte ihren Opfern sechs Schriftrollen mit Geheimnissen dieser Dimension abgenommen und sie war sich sicher, dass ihr Feind Wissen besaß, das ihr helfen konnte, nach Hause zurückzukehren.

In einer der Schriftrollen hatte Saku von der Stadt der neun Säulen gelesen, tief in den Eingeweiden der schwarzen Schlange versteckt, in die Seelen und Reiche geschleudert wurden, wo sie verfaulten. Sie hatte gelesen, dass es in dieser Stadt ein Gerät gab, das eine Pforte nach Hause öffnen konnte. Sie musste nur einen Weg in die sogenannten Eingeweide des Albtraums finden und sie war sicher, dass einer der Anhänger, die sie verfolgte, das nötige Wissen hatte.

Ein plötzliches Lachen ließ sie aufschrecken. Das Geräusch kam vom Freizeitpark. „Dann gehen wir wohl rein“, schlussfolgerte Maurice wiehernd.

Saku antwortete nicht und zog nur an Maurice’ Mähne, um ihn vorwärts zu treiben. Mit einem resignierten Laut trabte Maurice an einem Schild mit der Aufschrift „Wyrdwlt“ vorbei und betrat den Park.

Saga des roten Kranichs: Wyrdwlt. 2[ | ]

IconHelp archivesLog Durch Schwaden dichten schwarzen Nebels führte Saku Maurice zu einem eingestürzten lila-gelben Pavillon, um den rostige mechanische Wesen standen, die doppelt so groß waren wie sie selbst. Sie wirkten wie Oger aus einer unheimlichen Gutenachtgeschichte. Die Finsternis und Trostlosigkeit des Parks schlugen ihr schwer aufs Gemüt.

Als sie ein plötzliches Klappern vernahm, stieg Saku schnell ab und schlich sich zum Eingang, von wo aus sie drei Anhänger der schwarzen Schlange beobachtete, die eine Art Instrument zusammenbauten.

Saku nahm einen Schritt zurück, zog langsam ihr Katana und behielt ihre Feinde gut im Blick. Dann duckte sie sich und eine glitzernde Klinge sauste über ihren Kopf hinweg. Sie hatte sie gespürt, ehe sie sie sehen konnte. Nur einen Augenblick später stürzte sie wie eine befreite Sprungfeder davon, während sie zusah, wie Maurice ihren Angreifer zu Boden warf und seinen Kopf zu blutigem Mus zertrampelte. Doch bevor sie ihm danken konnte ...

... hörte sie das Klicken eines Gewehrs.

Sie drehte sich um und war von drei Anhängern umzingelt. Es folgte eine lange Stille. Dann schrie einer von ihnen, als wäre es das Ende der Welt, und betätigte den Abzug. Plötzlich zischten Kugeln wie wütende Hornissen neben und über ihr vorbei, während sie vorwärts stürmte und beim Ausweichen und Ducken ihre Angreifer in Stücke schnitt.

Als alles vorbei war, stand sie in einer Pfütze aus Eingeweiden, Blut und zuckenden, abgetrennten Gliedmaßen. Sie näherte sich einem zerfetzten Oberkörper, um nach den Schriftrollen zu suchen, hielt jedoch inne, als sie ein weiteres Klicken hörte.

Als Saku sich umdrehte, sah sie einen Anhänger, der aus den Schatten trat. Sie packte ihr Katana. Doch bevor sie zum Sprung ansetzen konnte, betätigte er den Abzug!

Saga des roten Kranichs: Wyrdwlt. 3[ | ]

IconHelp archivesLog Mit einem verzweifelten Wiehern sprang Maurice ohne nachzudenken vor Saku. Die beißende Kugel traf ihn in der Flanke und riss ihn zu Boden. Gerade als der Anhänger einen weiteren Schuss abfeuern wollte, ließ ihn ein plötzliches dröhnendes Roboterlachen aufschrecken. Und bevor er verstand, was vor sich ging, sauste ein gewaltiger Hammer auf seinen Kopf herab und ließ das Blut in alle Richtungen spritzen.

Saku taumelte zurück und blickte hoch zu einem riesigen mechanischen Oger, der seinen Hammer über den Kopf hob und sich bereitmachte, sie zu zerschmettern.

„Steig auf, schnell!“, wieherte Maurice, als er sich auf die Beine kämpfte.

Das musste er Saku nicht zweimal sagen. In einer flüssigen Bewegung sprang sie auf Maurice’ Rücken. Innerhalb von Sekunden rasten sie los, mit dem unvorstellbaren Grauen auf den Fersen. Trotz seiner Schmerzen galoppierte Maurice durch die Dunkelheit, während der Riesenhammer hinter ihm zu Boden sauste und die Erde zum Beben brachte.

Geschichten aus dem Horror: Durch die dunkle Leere. 1[ | ]

IconHelp archivesLog Mahan drang durch den Riss und betrat die endlose Weite, die die Leere war. Er stand wie erstarrt da, konnte weder nachdenken, noch sich bewegen, während der Rest der bunt zusammengewürfelten Truppe durch den Nebel drang. Dwayne keuchte überrascht, als er neben Derek und Mel auftauchte, und zeigte mit offenem Mund auf eine weite Wüste aus faulenden Leichen, die in einer endlosen Suppe aus glitzernder, blauer Energie trieben. Vergessene Erinnerungen tauchten aus dem blauen Meer auf, wie fiebrige Geister und Ghule, und verschwanden dann in einem Wirbel aus Nebel. Schreie, Kreischen, Weinen und wahnsinniges Lachen überwältigte sie. Köpfe, Gliedmaßen und Körper fielen vom dunklen Himmel, rollten über Berge aus Knochen und Trümmern und ließen die Welt erbeben, als würde der Horror höchstpersönlich alles Dunkle und Abscheuliche nehmen und es ordentlich durchmischen.

Jaden fasste sich und ging zu Mahan. „Glaubst du, es ist hier?“

Mahan ließ seinen Blick über die endlosen Trümmer schweifen. „Ich weiß nicht“, sagte er trocken. Der ranzige Geruch von verfaulenden Leichen und Schimmel stieg ihm in die Nase. „Aber ich weiß, dass wir nicht zu lange an einem Ort bleiben können, sonst ...“

„... werden uns dunkle Erinnerungen in ein Loch des Wahnsinns hinabzerren“, unterbrach ihn Haley. „Erinnerungen, die so echt wirken, als wären sie deine eigenen.“

„Erinnerungen an ein vergangenes Grauen!“, stimmte Mahan ihr zu und starrte auf die Erinnerung eines Henkers, der seine Axt über seinen Kopf hob und unvermittelt den Kopf eines panischen Gefangenen abschlug. Der Kopf rollte über den Boden, der schon mit Leichenteilen bedeckt war, und dann löste sich die gesamte Erinnerung – der Henker wie der tote Gefangene – im wachsenden Blau wie auf dem mitternächtlichen Meer auf. Das war die Leere und sie war viel schlimmer als alles, worüber Mahan in der Schriftrolle gelesen hatte, die er dem toten Samurai abgenommen hatte. „Wenn dich die Erinnerungen nicht schnappen ... dann die Kreaturen.“

„Was für Kreaturen?“, fragte Max, während er sich an Sam und Eric vorbeidrängte, die geschockt die unzähligen Erinnerungen beobachteten, die sich vor ihnen bildeten und wieder verschwanden. „Wovon sprechen wir hier?“

„Von jedem Grauen, das du dir vorstellen kannst“, antwortete Haley. „Dieser Ort ... ist eine kosmische Müllhalde für alles Grausige und Schreckliche ... und ... soweit wir das bisher in Erfahrung bringen konnten ... unsere einzige Hoffnung.“

Surin näherte sich Mahan und spröde Knochen zerbarsten unter jedem seiner Schritte. Auf einem kleinen Schutthaufen blieb er stehen und sah zurück zu Haley. „Kannst du hier dein Ding machen?“

„Ich glaube nicht, dass sie das will“, erwiderte Grace mit tiefer, belegter Stimme, als sie durch einen Vorhang aus Nebel aus dem Riss trat.

Haley nickte. „Mrs. Sherwood hat recht. Ich könnte mich darin verlieren, in diesen endlosen Erinnerungen.“

Plötzlich knackte ein Knochen hinter ihr.

Haley wandte sich um und sah, wie Claudine sich zu einer Ansammlung von lila und rosa Blumen kniete, die aus einem Hügel des Todes und des Verfalls sprossen. Vorsichtig packte Claudine ihre Schere aus und schnitt schnell eine Probe ab. Die seltsamen Blumen verstaute sie dann in ihrem Rucksack, wo sie eine Sammlung von Blumenproben aus verschiedenen Reichen im Horror aufbewahrte.

Die Truppe stand lange schweigend da und nahm diesen neuen Teil des Horrors in sich auf.

„Wir sollten weitergehen“, meinte Mahan schließlich. Er machte einen kleinen, vorsichtigen Schritt nach vorne, während er die sich bildende Erinnerung eines Soldaten beobachtete, der auf ein seltsames Objekt zustürmte.

Mahan kniff die Augen zusammen. Es dauerte einen Augenblick, bis er verstand, was er da sah, als der Soldat auf eine Mine trat und in einem Schauer aus Körperteilen und Blut explodierte. Weiter entfernt glaubte er einen alten Festungspanzer aus dem Ersten Weltkrieg zu erkennen. Einer der vielen lächerlichen Panzer, die er aus einem Geschichtsbuch kannte. Er erinnerte sich, wie er von diesen Festungspanzern gelesen und gelacht hatte, weil sie so absurd waren. Er erinnerte sich, dass er gelesen hatte, dass die Entwürfe für diese Panzer nie in die Realität umgesetzt worden waren.

Zumindest nicht in seiner Welt.

Was Mahan wusste und in seiner Welt gelernt hatte, war aber nicht wichtig ... nicht mehr.

Der Panzer könnte ihnen als Zuflucht und Schutz dienen, wenn seine riesigen Ketten irgendwie wie durch ein kosmisches Wunder funktionierten. Vielleicht konnte der Panzer wie der zerfallene Turm vor langer Zeit ihr Zufluchtsort werden. Vielleicht gab es dort wie im Turm noch andere Überlebende, die so lange wie möglich dem Tod trotzten.

Letztlich wusste Mahan nicht, was er finden würde. Er wusste nur, dass er seine Gruppe aus diesem Meer dunkler Erinnerungen und in diese Festung schaffen musste. Und so schwenkte Mahan sein Gewehr, um die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu lenken, sprach ein paar ermutigende Worte und führte seine Begleiter zum absurdesten Panzer, den er in seinem Leben je gesehen hatte.

Kernerinnerung: Erschreckende Anamnese[ | ]

Lupe Hauptartikel: Erinnerungssplitter

Mit Foliant 16 wurde die erste Variante der Kernerinnerungs-Herausforderung eingeführt: Erschreckende Anamnese

Spieler, die diese Herausforderung annehmen, müssen eine bestimmte Anzahl von Erinnerungssplittern, die in der Prüfung erscheinen, sammeln und dann synchronisieren, um eine Kernerinnerung wiederherzustellen.

Wenn sie in der Nähe sind, bewegen sich die Erinnerungssplitter langsam auf den Überlebenden zu und lassen ihn beim Einsammeln aufschreien.

Das Einsammeln des letzten Erinnerungssplitters führt dazu, dass der Überlebende 15 Sekunden lang vom Statuseffekt Erblindung betroffen ist und sich ein Archivportal öffnet.
Erinnerungssplitter können entweder durch Entkommen aus der Prüfung oder durch Interaktion mit dem Archivportal synchronisiert werden.
In letzterem Fall wird der Statuseffekt Erblindung entfernt.

Visuelle Erinnerungen[ | ]

Gabriel Soma: Erinnerungsfragmente[ | ]

GABRIEL SOMA 7960 GABRIEL SOMA 8217 GABRIEL SOMA 3319
TOME16 GABRIEL VISUALREWARD 01 TOME16 GABRIEL VISUALREWARD 02 TOME16 GABRIEL VISUALREWARD 03

Hux-A7-13. Erinnerungsfragmente[ | ]

HUX-A7-13 1613 HUX-A7-13 4468 HUX-A7-13 2458
TOME16 HUX-A7-13 VISUALREWARD 01 TOME16 HUX-A7-13 VISUALREWARD 02 TOME16 HUX-A7-13 VISUALREWARD 03

Geschichten aus dem Horror: Das Haus Arkham[ | ]

DER ROTE KRANICH 1119 DER ROTE KRANICH 515 DER ROTE KRANICH 567
TOME16 OBSERVER VISUALREWARD 01 TOME16 OBSERVER VISUALREWARD 02 TOME16 OBSERVER VISUALREWARD 03

Kurzfilme[ | ]

Belohnungen[ | ]

Durch das Abschließen der entsprechenden Aufgaben der vier Stufen im Foliant erhält der Spieler folgende Glücksbringer:

Bild Name Beschreibung Stufe
VE 029 Montage Phase 1: Das Gerüst des Schiffs wird zusammengebaut. STUFE I
VE 030 Bau Phase 2: Drähte und Brennstoffzellen werden hinzugefügt. STUFE II
VE 031 Entwurf Phase 3: Die letzten Details werden hinzugefügt. STUFE III
VE 032 Start Das Schiff ist starbereit! STUFE IV

Trailer[ | ]

FOLIANTEN IN DEAD BY DAYLIGHT
FOLIANTEN

Foliant 1 - Das Erwachen Foliant 2 - Abrechnung Foliant 3 - Eskalation Foliant 4 - Verurteilung Foliant 5 - Entfesselt Foliant 6 - Abweichung Foliant 7 - Verlassen Foliant 8 - Befreiung Foliant 9 - Crescendo Foliant 10 - SAW Foliant 11 - Hingabe Foliant 12 - Uneinigkeit Foliant 13 - Boshaftigkeit Foliant 14 - Verrat Foliant 15 - Aufstieg Foliant 16 - Existenz Foliant 17 - Engagement Foliant 18 - Korrektur Foliant 19 - Pracht

EVENTFOLIANTEN Eventfoliant 1 - Der Mitternachtshain Eventfoliant 2 - Unheimliche Maskerade Eventfoliant 3 - Spuk in Dead by Daylight Eventfoliant 4 - Kalt bis auf die Knochen Eventfoliant 5 - Unheimliche Maskerade Eventfoliant 6 - Heiße Grillparty Eventfoliant 7 - Spuk in Dead by Daylight Eventfoliant 8 - Kalt bis auf die Knochen Eventfoliant 9 - Blutmond
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